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German
Discussion
Beginner
The Making Of A Journalism Startup

Short thesis

Klingt eigentlich nicht gerade nach deutschen Verlagshäusern: Wir lassen junge Leute was Neues machen und geben Ihnen die Verantwortung dafür. Ist trotzdem so passiert und die Kritik in der Medien-Filterbubble zu den Launches war groß. Wir wollen darüber diskutieren, was bento, ze.tt und co. aus ihrem ersten Jahr gelernt haben. Wie kommen die Seiten beim breiten Publikum an? Wie ging es nach der Kritik vom Anfang weiter? Und: Braucht es überhaupt spezielle Nachrichten-Angebote für junge Leute?

Description

Unsere Diskussionsrunde schaut, wie in Deutschland Innovation in Medienhäusern funktioniert - und im vergangenen Jahr hieß das vor allem: Her mit den jungen Lesern zwischen 18 und 30! Egal, ob BYou von der Bild, Orange vom Handelsblatt oder eben bento beim Spiegel und ze.tt bei der Zeit - etablierte Marken haben die junge Zielgruppe entdeckt und sich in-house eigene Redaktionen aufgebaut, die wie Startups arbeiten sollen.

Nach dem Launch-Boom 2015 wollen wir Bilanz ziehen und nach vorne schauen: Welche Entscheidungen und Ziele haben hinter den Gründungen gesteckt? Wie liefen der Aufbau der Teams und der Strukturen? Welcher Kritik mussten sich die Macher zu den Launches stellen, was wurde aus der Kritik abgeleitet und seitdem verändert? Hinzu kommt: Besonders bento und ze.tt sind seit der Gründung stark gewachsen. Wie findet man da eine eigene Stimme - und ist eine große Muttermarke dabei eher Hilfe oder eher Hindernis? Wir wollen auch erfahren, wie sich die Seiten finanzieren und dann doch noch einmal fragen: Braucht es überhaupt sowas wie ein Angebot für junge Leute?

Auf dem Panel sitzen vier Mitarbeiter aus Medien-Startups: Wir haben mit Frauke Lüpke-Narberhaus und Sebastian Horn zwei Vertreter von bento und ze.tt auf dem Podium. Dazu kommt Lena Lammers, die für das Medien-Startup Edition f gefragt hat: "Meinen die mich?" und damit einen der vielen kritischen Kommentare zum Thema geliefert hat. Modierert wird die Runde von Christian Fahrenbach, Gründungsmitglied der Krautreporter und freier Journalist zu neuen Entwicklungen in den Medien in New York.